Die kurze Antwort: Wir investieren in Menschen.
Die längere Antwort: Wir investieren so, dass aus einzelnen Momenten eine tragfähige Spur im Leben junger Menschen wird – schrittweise.
- WORAUF WIR ABZIELEN
Unser Ziel ist nicht „mehr Programm“. Unser Ziel ist: mehr Reife. Mehr Selbstführung. Mehr Selbstbewusstsein. Mehr innere Klarheit – in einer Zeit, in der viele junge Menschen zwar dauerhaft online sind, aber innerlich kaum noch Resonanz erleben.
Genau deshalb wollen wir einen Großteil der Spenden perspektivisch in eine erste hauptamtliche Person investieren. Nicht, weil wir „wachsen wollen um des Wachsens willen“, sondern weil wir merken: Wenn wir jungen Menschen nachhaltig dienen wollen, braucht es ausgebildete Kompetenz und planbare Verlässlichkeit.
Das Ziel dieser Person?
Die erste halbe Stelle fließt in unseren Zweig des ChancenViertels. Die ersten Wegreisen (unser Begriff für Workshops) zu den großen Fragen des Lebens liefen bereits – und zeigten: „Da geht was“ und „da geht noch mehr“.
Wir wollen das ChancenViertel so ausbauen, dass wir mit Partnern (Gemeinden, Schulen und anderen Sozialräumen) zusammenwirken können, damit junge Menschen unserer Region und unserer Zeit wirklich profitieren: in ihrer Identität, in ihrer Haltung und in ihrer Fähigkeit, ihr Leben verantwortlich und gesund eigenständig zu gestalten.
Die ersten Personen für solche Stellen haben wir vor Augen. Ab dem Moment, in dem wir merken, dass das Spendenvolumen ausreicht (um ein verlässlicher Arbeitgeber zu sein), werden wir konkrete Gespräche führen.
- WOREIN WIR JETZT SCHON INVESTIEREN
Bis dahin investieren wir bewusst in Dinge, die Wirkung möglich machen – schlank, pragmatisch und mit einem Auge auf Qualität.
1) Technik & Grundausstattung
Damit unsere Reisen (so nennen wir unsere Seminare/Workshops) nicht nur inhaltlich besser werden, sondern auch angemessen technisch begleitet sind. Durch die Musikanlage sind ordentliche Konzerte in der Selig.bar möglich. Durch unseren Präsentationsfernseher sind endlich (Sebastian träumte schon lange davon 🙂) sowohl die Reisen als auch unser Gebetsabend, die LichtQuelle, interaktiver gestaltbar.
2) „Impulse, die mitgehen“
Wir glauben an kleine Dinge mit großer Reichweite. An Alltagsanker. An Symbole, die man nicht nur „versteht“, sondern trägt. Wir haben selige Mützen, wirksame Salzstreuer und vor allem Impulse, die mitgehen:
- Beispielsweise bekommt jede teilnehmende Person eines 72.huddles (im Kontext unserer Kreisjugend) oder einer Reise im ChancenViertel ein paar weiße Tennissocken mit der Aufschrift „schrittweise“. Ein Impuls, der täglich mitgeht – es sei denn, man wäscht sie 🙂.
- Wir haben Kugelschreiber mit der Aufschrift „Geschichtenschreiber“ angeschafft und verteilen sie fröhlich an junge Menschen. Warum? Weil Jesus – nach dem unsere Zeitrechnung benannt ist – es liebt, Geschichten mit gewöhnlichen Menschen zu schreiben. Wer einen neuen Geschichtenschreiber sucht, bekommt ihn. Denn wenn Jesus Leben in Fülle hat (Johannes 10,10), wollen wir nicht Kugelschreiber des Mangels verteilen.
- Und wir haben Notizblöcke angeschafft mit der Aufschrift: „Ich bin kein Notizblock. Ich bin ein Entwicklungshelfer.“ Warum? Weil wir dem Denken mit Zettel und Stift – in einer Welt, die fast nur noch „digital“ kennt – wieder einen heiligen Raum öffnen wollen.
Du hast weitere gute Ideen für „Impulse, die mitgehen“? Dann schreib uns deinen Kombinationsvorschlag aus Gegenstand und Aufdruck. Wir sind gespannt 🙂.
- RÄUME, DIE ATMEN
Spenden fließen auch in unsere Raummiete. Die mentalen und geistlichen Denkwelten, die wir eröffnen, finden in unserem Raum in der Selig.bar eine wunderbare Heimat (Stadionstraße 2a, Dillenburg). Immer wieder freut es uns zu hören, wenn ein junger Mensch erstmalig vorbeikommt und sinngemäß sagt: „Wow. Ich wusste gar nicht, dass es HIER einen so schönen Raum gibt.“
Auch Räume sind ein Weg, in Menschen zu investieren. Daher freuen wir uns, wenn neben dem ChancenViertel die 72.huddles (ein dreimonatiger Jüngerschaftskurs), einzelne Konzerte oder Jugendabende und Mitarbeitercoachings hier stattfinden.
Und wenn du als Spender oder Spenderin mal einen geselligen Abend gestalten willst, kannst du dich gerne bei Lukas Bastian über veranstalten@selig.bar melden. Unsere Bitte ist: Gib Lukas ein wenig Zeit für die Antwort. Wir stemmen die Geschichte – abgesehen von den Inhalten mit Sebastian – ehrenamtlich.
- UND JETZT?
Wenn du spendest, finanzierst du Wegstrecken. Wegstrecken, die wir mit jungen Menschen gehen. Wegstrecken, auf denen Begegnen, Üben und Reifen geschieht. Wegstrecken, die möglich werden, weil „erwachsene“ Menschen an junge Menschen glauben und sich in sie investieren: mit Geld, Gebet und/oder Zeit.
Oder, um es schlicht zu sagen:
Du gibst nicht einfach Geld. Du gibst jungen Menschen kleine HoffnungsAnker.
Genau so schreibt Jesus seit 2000 Jahren Geschichte:
mit Menschen, die wussten: „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe.“
Das sind die wahren Heldengeschichten. Die leisen. Und die schrittweisen.