Wie Salome aus Fellerdilln Gottes Führung erlebte … 

Von Salome Speck aus Fellerdilln

Hallo miteinander, 

mein Name ist Salome. Ich komme aus einem Ortsteil von Haiger – und eigentlich wollte ich nie Theologie studieren. Und jetzt bin ich Teil des ersten Semesters an der Theologischen Hochschule Ewersbach. 

Dass ich nicht studieren wollte, war mir schon früh klar. Deshalb habe ich nach der zwölften Klasse für den praktischen Teil meines Fachabiturs ein FSJ gemacht. Auch das wollte ich zuerst eigentlich nie. Mein Bild war eher geprägt von: nach der Schule direkt eine Ausbildung. Blicke ich heute zurück, sage ich: dieses FSJ am WDL Dünenhof war das bislang beste Jahr meines Lebens. 

Doch stand die ganze Zeit die Frage im Raum: Wie geht es danach weiter? Mittendrin hatte ich den Gedanken, dass ich keinen „gewöhnlichen“ Weg gehen will. Am Ende habe ich trotzdem erneut fast ausschließlich über eine Ausbildung nachgedacht. 

Was ich dann gemacht habe? Durch Ermutigung einer Person meines Vertrauens bewarb ich mich für ein Jüngerschaftsprojekt. Jedoch kam dort kein neuer Kurs zustande. Als Alternative wurde mir eine Art Bibelschuljahr an der Theologischen Hochschule Ewersbach angeboten. Erst war ich skeptisch und habe mich weiter umgeschaut. Es gibt ja noch weitere Jüngerschaftsschulen. Und von denen hörte ich viele Geschichten. Verschiedene Geschichten über Lebenswege vieler Menschen. Schöne Geschichten. Doch verwirrten sie mich auch. 

Als ich dann krank wurde, wurde es plötzlich ruhiger um mich herum. Mit der Zeit auch in mir. Ich hatte mehr Raum für mich und nahm mir intensiver Zeit für Gott und das Gespräch mit ihm. Genau daher stellte sich diese Krankheitszeit im Nachhinein als Segen heraus – denn ich bekam eine Antwort. Noch nie zuvor habe ich Gottes Stimme in meinen Gedanken so deutlich wahrgenommen. Sinngemäß sagte er: „Das ist dein Weg und dein Leben. Das, was andere erlebt haben, habe ich nicht für dich. Mit dir habe ich einen ganz eigenen Plan.“ 

Daraufhin hatte ich Frieden, das Angebot der Theologischen Hochschule anzunehmen. Im Nachhinein habe ich die Entscheidung zwar auch angezweifelt – aber dann auch wieder bestätigt bekommen, dass Gott mich jetzt genau dort gebrauchen kann. Und mittlerweile bin ich ehrlich dankbar, dass ich diesen Weg gehen darf. 

Durch diese Wege rund um Entscheidungen ist mir nochmal neu klar geworden: ER weiß, was ich brauche. ER hält mein Leben in der Hand. Und nur durch Jesus allein kommt wahre und bleibende Erfüllung – egal, wo wir sind und wer um uns herum ist. ER kennt den Weg unseres Lebens und weiß am besten, was uns wirklich weiterbringt und guttut. 

Daher bin ich gewiss – für dich und mich: Jesus hat individuelle Pläne für jeden einzelnen Menschen. Auch wenn du seine Wege noch nicht greifen kannst, weiß ER doch, was ER mit dir vorhat. Gib IHM dein Leben und laufe an SEINER Hand – du darfst IHM vertrauen, dass ER dich richtig führen wird. 

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